Verein für
Philatelie und
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"Niedersachsen" Osnabrück von 1928 e.V.

Ak­tu­ells­ter Bei­trag im Blog

Zwei be­son­de­re Aus­zeich­nun­gen! 31. März 2018-

Ge­gen En­de un­se­rer Vor­stands­sit­zung am 13. März 2018 er­griff un­ser 2. Vor­sit­zen­de, Wil­fried Da­me­row, die [...]


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Admin am 07. Juni 2016 :

Vor 150 Jah­ren – Os­na­brück wird preu­ßisch!

Un­ter die­sem Ti­tel stellt Wolf­gang Völ­ker in den ak­tu­el­len Ver­eins-Nach­rich­ten wie­der ei­nen in­ter­es­san­ten Be­leg vor. Ver­mut­lich möch­te un­ser Re­dak­teur die An­zahl der Ver­eins-Mit­glie­der im süd­li­chen Teil des Land­krei­ses Os­na­brück er­hö­hen. War­um sonst hät­te er wie­der ge­ra­de ei­nen Brief aus GLANDORF für sei­nen Bei­trag ge­wählt? Aber le­sen Sie bit­te selbst:

Nach dem Krieg von 1866, den Han­no­ver ge­mein­sam mit dem Habs­bur­ger Reich ver­lo­ren hat­te, an­nek­tier­te Preu­ßen das Kö­nig­reich Han­no­ver und glie­der­te es als neue Pro­vinz Han­no­ver sei­nem Staats­ge­biet ein. Die Stadt Os­na­brück und so­mit auch Glandorf am süd­li­chen En­de des heu­ti­gen Land­krei­ses wa­ren von da an bis 1946 Teil der preu­ßi­schen Pro­vinz Han­no­ver. Den Wech­sel der Lan­des­her­ren do­ku­men­tiert der hier vor­ge­stell­te zeit­his­to­risch in­ter­es­san­te Be­leg.

Brief Glandorf

Es han­delt sich um ei­ne preu­ßi­sche Ganz­sa­che (U 26A 1 Sgr.) von 1863. Der Brief aus Glandorf, wel­ches von 1815 bis 1866 zum Kö­nig­reich Han­no­ver ge­hör­te, trägt ei­nen nach­ver­wen­de­ten blau­en Han­no­ver-Stem­pel. Nach der An­nek­tie­rung wur­den ab dem 1.10.1866 in der Pro­vinz Han­no­ver nur noch preu­ßi­sche Mar­ken und Ganz­sa­chen ver­wen­det. Ein­zel­ne Post­an­stal­ten in der Pro­vinz Han­no­ver stem­pel­ten je­doch bis zum Er­satz der Hands­tem­pel wei­ter mit ih­ren han­no­ver­schen Stem­peln und so­gar mit blau­er Stem­pel­far­be. Die preu­ßi­schen Wert­zei­chen wa­ren üb­ri­gens nur ei­ne kur­ze Zeit bis zum Er­schei­nen der Aus­ga­ben der Nord­deut­schen Post gül­tig. Der Zeit­raum der Be­för­de­rung des vor­lie­gen­den Brie­fes kann da­her auf die Jah­re 1866 bis 1868 be­grenzt wer­den. Er trägt auf der Rück­sei­te ei­nen Aus­ga­bes­tem­pel mit der Orts­ken­nung MÜNSTER. Brief­emp­fän­ger war der Jus­tiz­rat J. Fr. Lee­se­mann in Müns­ter, wel­cher sei­ner­zeit der ers­te Vor­sit­zen­de und Spre­cher des am 29. Ju­li 1862 ge­grün­de­ten Turn­ver­eins zu Müns­ter war.

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