Ver­ein für
Phil­ate­lie und
Nu­mis­ma­tik
“Nie­der­sach­sen” Os­na­brück von 1928 e.V.


Sam­meln


Ak­tu­ells­ter Bei­trag im Blog

Tschüss — Good­bye — Adieu … 30. Juni 2017 -

… sage ich Ih­nen, nach­dem ich nun etwa 1 1/2 Jahre diese Web­site ein­schließ­lich Blog […]


Mün­zen

Wer den Pfen­nig nicht ehrt, ….

PfennigeDas Sam­meln von Mün­zen und Geld­schei­nen ist ebenso ver­brei­tet wie das von Brief­mar­ken, Ansichts­kar­ten und an­de­ren Din­gen des All­tags. Wir le­gen die wert­los er­schei­nen­den aber mit Er­in­ne­run­gen be­haf­te­ten Mün­zen meist bei­seite, und dann schlum­mern sie über Jahre hin­weg in Schuh­kar­tons und an­de­ren Ver­ste­cken in un­se­rem Haus­halt. Ir­gend­wann fin­det je­mand in der Fa­mi­lie diese „Schätze“ und will mehr dar­über wis­sen: Aus wel­chen Län­dern kom­men die Mün­zen und wann wa­ren sie als Geld­wäh­rung im Um­lauf, wel­che Per­so­nen sind dar­auf ab­ge­bil­det und was sind diese Dinge heute noch wert? Ant­wor­ten ge­ben Fach­bü­cher, aber die kos­ten meist Geld; und sind das dann auch die rich­ti­gen Bü­cher, um Ant­wor­ten zu be­kom­men? Bes­ser ist es, man fragt erst ein­mal an­dere Samm­le­rin­nen und Samm­ler; und die fin­det man in un­se­rem Verein.

Wenn Sie dann fest­stel­len soll­ten, dass Ih­nen mit dem „Dach­bo­den­fund“ oder dem Nach­lass vom Groß­va­ter schon ein sub­stan­zi­el­ler Grundstuck für eine Samm­lung in den Schoß ge­fal­len ist, dann spä­tes­tens soll­ten Sie die Ge­le­gen­heit beim Schopfe pa­cken und wei­ter­sam­meln. Aber die Wege zur Samm­lung sind nicht im­mer direkt.

BanknotenAuch wenn Sie schon Brief­mar­ken, Zeit­do­ku­mente oder Ansichts­kar­ten sam­meln, bie­ten sich Mün­zen und Geld­scheine an, um die be­sam­mel­ten Zeit­räume und Län­der da­mit zu er­gän­zen. Die Rede ist hier nicht von „bank­fri­schen“ Eu­ros, Edel­me­tall­mün­zen und „po­lier­ter Platte“ son­dern von Geld, das wir noch von Ur­laubs­rei­sen zu­rück­be­hal­ten ha­ben oder wel­ches un­sere Groß­mut­ter im Porte­mon­naie hatte und da­mit in Zei­ten des Hun­gers und der Geld­ent­wer­tung das täg­li­che Brot be­zah­len musste, und mit wel­chem sie im No­vem­ber 1923 für das Porto ei­nes Brie­fes 80 Mil­li­ar­den Mark be­zah­len musste. Und wuss­ten Sie schon, dass nach der Wäh­rungs­re­form 1948 viele uns Äl­te­ren noch mit 5 Pfen­nig– und mit 10 Pfennig-Geldscheinen be­zahlt haben?

Wenn Sie dann das Samm­ler­fie­ber packt, die Nu­mis­ma­tik Sie nicht mehr los lässt, spä­tes­tens dann wol­len Sie mehr wis­sen über die Ge­schichte des Gel­des und wie es un­ser Le­ben be­ein­flusst. Da­bei hilft Ih­nen dann auch viel­fäl­tige Li­te­ra­tur. So er­wei­tert man sei­nen Ho­ri­zont und lernt spie­lend mehr über un­sere Ver­gan­gen­heit, Ge­gen­wart und Zukunft.