Ver­ein für
Phil­ate­lie und
Nu­mis­ma­tik
“Nie­der­sach­sen” Os­na­brück von 1928 e.V.


Ak­tu­el­les


Ak­tu­ells­ter Bei­trag im Blog

5 Euro 5 Euro mit blauem Ring?
26. Mai 2017

Zu die­ser pro­vo­kan­ten Über­schrift le­sen Sie nach­fol­gend ei­nen span­nen­den Bei­trag un­se­res VN-Redakteurs Dr. Wol­gang Völ­ker. […]


Kom­men­tare

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Die neu­es­ten Kommentare

    Dr. Armin Götte am 26. Mai 2017 :

    5 Euro mit blauem Ring?

    Zu die­ser pro­vo­kan­ten Über­schrift le­sen Sie nach­fol­gend ei­nen span­nen­den Bei­trag un­se­res VN-Redakteurs Dr. Wol­gang Völ­ker. Die­ser Ar­ti­kel zeigt, wie mo­dern Nu­mis­ma­tik sein kann! (Down­load)

    Dr. Armin Götte am 14. April 2017 :

    Echt – Falsch: In­sel­post für 30.000 Michel-€?

    Zur Ab­wechs­lung nun mal wie­der ein Bei­trag aus der Fe­der un­se­res en­ga­gier­ten VN-Redakteurs Dr. Wolf­gang Völ­ker. Er hat we­der Kos­ten noch Mü­hen ge­scheut um Ih­nen, liebe Phil­ate­lis­ten, das Thema “Inselpost-Marken” und de­ren Fäl­schungs­pro­ble­ma­tik nä­her zu brin­gen. Doch le­sen Sie selbst (Down­load).

    Dr. Armin Götte am 28. März 2017 :

    Das Akzise-Haus am He­ger Tor — Die “Kleine Post” in Osnabrück

    Um den his­to­ri­schen Hin­ter­grund un­se­res Son­der­stem­pels an­läss­lich der 56. OS-Börse am 9. April 2017 wei­ter zu er­hel­len, stelle ich Ih­nen hier ei­nen Bei­trag un­se­res Mit­glieds Nor­bert Krei­meyer aus den ak­tu­el­len Vereins-Nachrichten zur Ver­fü­gung (Down­load).

    Dr. Armin Götte am 28. März 2017 :

    Be­lege zur 56. OS-Börse

    Auch zu un­se­rer 56. Börse in Os­na­brück gibt es wie ge­wohnt die Mög­lich­keit, spe­zi­elle phil­ate­lis­ti­sche Be­lege mit dem Son­der­stem­pel zum 9. April 2017 zu er­wer­ben. Un­ten fin­den Sie diese Be­lege ab­ge­bil­det. Und mit dem Be­stell­schein wer­den Sie stol­zer Be­sit­zer derselben.

    Dr. Armin Götte am 18. März 2017 :

    Spe­zia­li­sierte Phil­ate­lie (4)

    Im letz­ten Bei­trag mei­ner klei­nen Se­rie geht es nun (end­lich) um die Haupt­dar­stel­ler in der Phil­ate­lie: Brief­mar­ken und Be­lege. In­zwi­schen wis­sen Sie ge­nau, was Sie su­chen und wor­auf Sie ach­ten müs­sen, wenn Sie sich neue Schätze zu­le­gen wol­len. Vor al­lem die Qua­li­tät der Ob­jekte möchte ich Ih­nen ans Herz le­gen. Sie schlägt sich zwar oft im (hö­he­ren) Preis nie­der, bringt aber auch mehr Freude mit sich. Und bes­sere Chan­cen bei ei­nem even­tu­el­len spä­te­ren Verkauf.

    Börse

    Ne­ben den orts­an­säs­si­gen Händ­lern bie­ten Briefmarken-Börsen gute Ge­le­gen­hei­ten für eine er­folg­rei­che “Jagd”. Je nach ge­such­ten Brief­mar­ken und Be­le­gen kön­nen Sie auch bei Auk­tio­nen fün­dig wer­den. Hier fin­den Sie on­line Hin­weise auf Auktions-Termine. An­sons­ten bie­tet na­tür­lich das In­ter­net na­hezu un­be­grenzte Mög­lich­kei­ten. So­wohl Online-Händler als auch die “al­ten Be­kann­ten” Del­campe und Ebay ha­ben ein gro­ßes An­ge­bot. Ter­min­ka­len­der und In­se­rate in Fach­zeit­schrif­ten hel­fen Ih­nen, Ihre “Quelle” zu finden.

    Bleibt noch die Frage der Auf­be­wah­rung der Schätze. Ob es das klas­si­sche Briefmarken-Album, ein Ring-Ordner oder ein Kar­tei­kas­ten ist, muss je­der Phil­ate­list selbst ent­schei­den. Hier spie­len ne­ben Er­for­der­nis­sen des Sam­mel­ge­biets per­sön­li­che Vor­lie­ben eine große Rolle. Da­bei soll­ten Sie Er­kennt­nisse be­ach­ten, die auf Pro­bleme mit ver­schie­de­nen Ma­te­ria­lien im Hin­blick auf ihre Ar­chiv­si­cher­heit hin­wei­sen. Denn Sie möch­ten Ihre Sam­mel­ob­jekte ja auch nach Jah­ren noch un­ver­sehrt wis­sen. Zu die­sem Thema hat Wolf­gang Maas­sen kürz­lich ei­nen klei­nen Rat­ge­ber ge­schrie­ben, den Sie hier an­se­hen können.

    Da­mit geht diese Bei­trags­se­rie zu Ende. Si­cher gibt es noch viele As­pekte, über die ich schrei­ben könnte. Mal sehen …

    Dr. Armin Götte am 04. März 2017 :

    Spe­zia­li­sierte Phil­ate­lie (3)

    Die­ser Bei­trag ist dem Thema “Li­te­ra­tur” ge­wid­met, de­ren Be­deu­tung zu­neh­mend in das Be­wusst­sein der Phil­ate­lis­ten ein­ge­drun­gen ist. Da­bei geht das Ver­ständ­nis von Li­te­ra­tur weit über die alt­be­kann­ten “Briefmarken-Kataloge” hinaus.

    Wid­met man sich ei­nem spe­zi­el­len phil­ate­lis­ti­schen Thema, ist es un­er­läss­lich, Wis­sen über die­sen Be­reich zu er­wer­ben. Denn Brief­mar­ken oder Be­lege an­zu­schauen und sich daran zu er­freuen ist das Eine. Eine Ge­schichte dazu er­zäh­len zu kön­nen ist das An­dere, für mich das Salz in der Suppe!

    Wie ge­langt man nun an die­ses Wis­sen? Ne­ben Kon­tak­ten zu Mit­glie­dern des ört­li­chen Ver­eins und Ar­beits­ge­mein­schaf­ten ge­ben letz­tere häu­fig spe­zia­li­sierte Li­te­ra­tur her­aus. Da­mit ist ein An­fang ge­macht. Und auch die Rund­briefe der Ar­beits­ge­mein­schaf­ten sind eine wahre Fund­grube. Wei­tere Mög­lich­kei­ten der Literatur-Recherche er­ge­ben sich aus der Literatur-Datenbank des BDPH (Bund Deut­scher Phil­ate­lis­ten e.V.) on­line (Li­te­ra­tur in der Re­gel ab 2005) so­wie den Literatur-Nachrichten, in de­nen Li­te­ra­tur bis 2004 auf Daten­trä­ger vor­liegt. Letz­tere wird der­zeit lei­der nicht zum Kauf angeboten.

    Copyright by Dr. Marcus Gossler (via Wikimedia Commons)

    Co­py­right by Dr. Mar­cus Goss­ler (via Wi­ki­me­dia Commons)

    Dar­über hin­aus gibt es in Deutsch­land ei­nige phil­ate­lis­ti­sche Bi­blio­the­ken. Dort kann man re­cher­chie­ren und / oder sich die ge­wünschte Li­te­ra­tur aus­lei­hen (Fern­leihe mög­lich) bzw. ko­pie­ren (las­sen). Der Ein­fach­heit hal­ber ver­zichte ich dar­auf, diese ein­zeln vor­zu­stel­len. Auf der Web­site des BDPH gibt die Bun­des­stelle For­schung und Li­te­ra­tur eine gute Übersicht.

    Es hieße Eu­len nach Athen zu tra­gen, Sie auf das In­ter­net als Recherche-Werkzeug hin­zu­wei­sen. Auch dort kann man im­mer wie­der in­ter­es­sante Ent­de­ckun­gen ma­chen. Aber: man sollte auf die Quelle ach­ten und diese (wie im­mer) benennen.

    Na­tür­lich gibt es zahl­rei­che Ver­lage, die phil­ate­lis­ti­sche Li­te­ra­tur an­bie­ten. Dort kann man sich in Form von Bü­chern und Zeit­schrif­ten über die in­ter­es­sie­ren­den The­men in­for­mie­ren. Und ne­ben der Phil­ate­lie gibt es oft Be­darf an wei­te­rer Fach­li­te­ra­tur, je nach spe­zi­el­lem Ge­biet. So kön­nen z.B. ge­schicht­li­che Bü­cher wie auch Li­te­ra­tur über eine be­stimmte Tier– oder Pflan­zen­art von Be­deu­tung sein.

    Ich wün­sche Ih­nen je­den­falls viel Spaß und Er­folg beim Ent­de­cken der Li­te­ra­tur. Das kann nur noch durch das Fin­den schö­ner Brief­mar­ken und Be­lege ge­stei­gert wer­den. Dar­auf gehe ich in mei­nem nächs­ten Bei­trag ein.

    Dr. Armin Götte am 18. Februar 2017 :

    Spe­zia­li­sierte Phil­ate­lie (2)

    Die Ar­beits­ge­mein­schaft Kunst­ge­schichte e.V. fei­erte im Ok­to­ber 2016 in Sin­del­fin­gen ihr 40jähriges Be­ste­hen. Ein deut­li­ches Zei­chen für das an­hal­tende In­ter­esse an der Ver­bin­dung von Kunst mit Philatelie!

    Briefmarke individuellNe­ben der Prä­sen­ta­tion der Ar­beits­ge­mein­schaft (AG) an ei­nem Messe-Stand (der freund­li­cher­weise vom VPHA ge­spon­sert wurde, danke!) ka­men auch Be­sich­ti­gun­gen und ge­sel­li­ges Bei­sam­men­sein nicht zu kurz. An­läss­lich des Ju­bi­lä­ums hatte sich un­sere AG ei­ni­ges ein­fal­len las­sen, um die­ses zu wür­di­gen. Ne­ben ei­ner ge­druck­ten far­bi­gen Aus­gabe des Rund­briefs (es war die Nr. 75!) gab es ei­nen Son­der­stem­pel, 2 Plus­briefe in­di­vi­du­ell so­wie eine Brief­marke in­di­vi­du­ell. The­ma­tisch fan­den wir “100 Jahre Da­da­is­mus” so in­ter­es­sant, dass wir die­ses mit un­se­rem ei­ge­nen Ju­bi­läum ver­knüpft haben.

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    Ne­ben die­sen Ak­ti­vi­tä­ten kann man sich auch als schrei­ben­des Mit­glied im Rund­brief der AG ein­brin­gen. Dazu stelle ich nach­fol­gend ei­nen Bei­trag aus mei­ner ei­ge­nen Fe­der on­line. Er zeigt Ih­nen, was mög­lich ist (Down­load)!

    Na­tür­lich gibt es ei­nen fach­li­chen Aus­tausch der Mit­glie­der au­ßer­halb per­sön­li­cher Tref­fen. Da ist je­der selbst ge­fragt! Fer­ner wird Li­te­ra­tur in die­ser Ar­beits­ge­mein­schaft groß ge­schrie­ben. Ne­ben Ein­pfle­gen der Ar­ti­kel der Rund­briefe in die Literatur-Datenbank auf www.bdph.de gibt es zahl­rei­che Daten­samm­lun­gen in Form di­gi­ta­ler Ka­ta­loge über kunst­ge­schicht­li­che The­men. Un­se­rem Mit­glied Herrn Prof. Hu­bert Mei­nel sei für die Er­stel­lung und den Ver­trieb an die­ser Stelle herz­lich gedankt!

    So­weit ein klei­ner Ein­blick in das Le­ben ei­ner phil­ate­lis­ti­schen Ar­beits­ge­mein­schaft. Falls Sie nun Ap­pe­tit be­kom­men ha­ben — wor­auf war­ten Sie?

    Im nächs­ten Bei­trag werde ich auf das Thema “Li­te­ra­tur” nä­her eingehen.

    Dr. Armin Götte am 11. Februar 2017 :

    Spe­zia­li­sierte Phil­ate­lie (1)

    Viele frü­her als “Briefmarken-Sammler” Be­zeich­nete ha­ben heute den Weg zur “Phil­ate­lie” ge­fun­den. Was der Un­ter­schied ist? Nun, es ist schon et­was an­de­res, ob man “Ge­mälde post­frisch” quasi als Abon­ne­ment sam­melt, also die re­gel­mä­ßig ge­lie­fer­ten tau­fri­schen Brief­mar­ken sorg­fäl­tig ins Al­bum steckt. Und das war es dann. Oder sich mit dem Thema “Pi­casso — sein Le­ben und seine Kunst” beschäftigt.

    Zu Ers­tem ist be­reits al­les ge­sagt. Briefmarken-Sammeln eben. Wid­met man sich dem Thema “Pi­casso”, so ist ne­ben der Do­ku­men­ta­tion sei­ner Werke auf Brief­mar­ken auch de­ren Ent­ste­hung und ihre Be­zie­hung zum Le­ben des Künst­lers von Be­deu­tung. Da ist Kennt­nis der gan­zen Pa­lette der pos­ta­li­schen Mög­lich­kei­ten ge­for­dert. Denn um “Pi­casso” um­fas­send dar­zu­stel­len be­darf es der Stem­pel ver­schie­dens­ter Art ebenso wie al­ler For­men der pos­ta­li­schen Sen­dun­gen. Phil­ate­lis­ti­sches Know­how ist ge­nauso ge­fragt wie kunst­ge­schicht­li­che Kennt­nisse. Spannend!

    Bei­spiel­haft hier der Aus­zug aus dem Wer­be­rah­men der Ar­beits­ge­mein­schaft Kunst­ge­schichte e.V.:

    Nun, wer kein Fan von Pi­casso oder Kunst über­haupt ist, fin­det si­cher leicht sein spe­zi­el­les Ge­biet, in dem er sich phil­ate­lis­tisch aus­to­ben kann. Un­ter­stüt­zung in Form von Li­te­ra­tur und Aus­tausch mit Gleich­ge­sinn­ten fin­det man ne­ben dem ört­li­chen Ver­ein vor al­lem in den phil­ate­lis­ti­schen Ar­beits­ge­mein­schaf­ten. Und da­von gibt es viele! Die meis­ten sind im Ver­band Phil­ate­lis­ti­scher Ar­beits­ge­mein­schaf­ten e.V. (VPHA) or­ga­ni­siert. Die­ser Ver­band ver­tritt die be­son­de­ren In­ter­es­sen der spe­zia­li­sier­ten Phil­ate­lie in­ner­halb des Bun­des Deut­scher Phil­ate­lis­ten e.V. (BDPh).

    Im nächs­ten Bei­trag möchte ich Ih­nen bei­spiel­haft die Ar­beits­ge­mein­schaft Kunst­ge­schichte e.V. kurz vor­stel­len, de­ren Mit­glied ich bin.

    Dr. Armin Götte am 04. Februar 2017 :

    Os­na­brück auf his­to­ri­schen Ansichts­kar­ten (2)

    Nach­dem in­zwi­schen viele an­dere The­men den Weg auf un­sere Web­site ge­fun­den ha­ben, bin ich über den Ti­tel “Os­na­brück auf his­to­ri­schen Ansichts­kar­ten (1)” ge­stol­pert. Ach ja, die Se­rie sollte viel­leicht auch mal fort­ge­setzt wer­den … Nun, an Ma­te­rial man­gelt es wahr­lich nicht, wie ein Blick auf das An­ge­bot des Mark­tes be­stä­tigt. So stelle ich heute eine wei­tere Folge ins Netz (Down­load). Sie stammt, wie beim letz­ten Mal, aus un­se­ren Ver­eins­nach­rich­ten. Da­mit kom­men auch Nicht-Mitglieder ein­mal in den Ge­nuss die­ser Leckerbissen.

    Viel Ver­gnü­gen wünscht Ih­nen Dr. Ar­min Götte!

    PS: Herz­li­chen Dank an Hel­mut Riecken und Dr. Wolf­gang Völker!

    Dr. Armin Götte am 20. Januar 2017 :

    Das Ak­zi­se­haus in Os­na­brück — ein neuer Sonderstempel

    Um 1817 wurde in Os­na­brück in der Nähe des He­ger Tors das Ak­zi­se­haus im klas­si­zis­ti­schen Stil er­baut. Es diente der Stadt Os­na­brück als Zoll­haus. Die Ak­zise (Steuer) wurde auf ver­schie­dene Gü­ter wie zum Bei­spiel Nah­rungs­mit­tel er­ho­ben. Heute be­fin­det sich in die­sem Ge­bäude die Mu­se­ums­päd­ago­gi­sche Werk­statt des Kul­tur­ge­schicht­li­chen Museums.

    Das Ak­zi­se­haus ziert den neuen Os­na­brü­cker Son­der­stem­pel, der an­läss­lich der 56. Osnabrück-Börse am 9.4.2017 er­scheint. Der Ent­wurf für die­sen Stem­pel ent­stammt der krea­ti­ven Ader un­se­res Mit­glieds Dr. Wolf­gang Völ­ker. Danke!

    SST 56. Osnabrück Börse April 2017